Was wir auf der Radtour dabei haben

Was wir auf der Radtour dabei haben

Losgefahren, ein paar Kilometer geschafft - plötzlich ein Platter. Gut, dass wir eine Luftpumpe dabei haben. Schade, dass wir nicht an den Ersatzschlauch gedacht haben. Nein, wir fahren nicht tubeless. Das Loch im Schlauch ist riesengroß. Was tun? Hilfe rufen! Aber wie? Leider haben wir heute vergessen, das Smartphone mitzunehmen. Sonst haben wir es immer dabei.

Wir sehen eine Telefonzelle. Eine Fata Morgana? Nein, ein rostiges Gestell aus altem Stahl, die Scheiben längst eingetreten. Ein vermooster Hörer liegt auf dem Boden, Reste eines alten Telefonzellen-Wählscheibentelefons hängen noch. Wer hat die postgelbe Zelle wohl vergessen?

Luftpumpe, Schlauch, Reifenheber

Das wichtigste Utensil auf der Radtour ist tatsächlich das Smartphone, mit dem wir Hilfe holen oder notfalls auch ein Taxi bestellen können. In Corona-Zeiten haben wir logischerweise auch eine originalverpackte FFP2-Maske mit, damit wir notfalls überhaupt ein Taxi besteigen dürfen.

Und auch sonst haben wir immer ein bisschen 'was für den Notfall dabei, wenn wir mit dem Rennrad unterwegs sind. Die Luftpumpe ist Pflicht, ebenso ein Ersatz-Schlauch passender Größe.

Reifenheber erleichtern das Entnehmen des defekten Schlauchs. Die anschließende Monatage des neuen Schlauchs erledigen wir natürlich heldenhaft mit der bloßen Hand, damit wir nicht versehentlich den neuen Schlauch mit dem Reifenheber beschädigen. Manchmal mogeln wir allerdings und nehmen doch die Reifenheber zur Hilfe, auch wenn das gar nicht gut ist.  Es ist noch nie schiefgegangen. Zur Sicherheit habe ich immer noch einen zweiten Ersatzschlauch dabei.

Mini-Werkzeug, Handy, Geld

Auch ein Mini-Werkzeug mit Inbus-Schraubern in den gängigen Größen haben wir in der Trikot-Tasche, falls unterwegs 'mal etwas eingestellt oder nachgezogen werden muss. Etwas Geld haben wir natürlich auch dabei.

Das packen wir zusammen mit dem Smartphone in einen kleinen Plastikbeutel, damit beides nicht nass wird (Schweiß, Regen...). Gut geeignet finden wir hierfür Gefrierbeutel passender Größe (oder passend zurechtgeschnitten.

Auch wenn die Nummern im Smartphone gespeichert sind: Zur Sicherheit nehmen wir auch noch einen Zettel mit Namen der wichtigsten Angehörigen mit, damit diese verständigt werden können, wenn wir einen Unfall erleiden.

Informationen zur Person

Ebenfalls kann es sinnvoll sein, Angaben zu medizinischen Aspekten mitzuführen (Blutgruppe, Allergien, Mewdikamente etc.), damit helfendes Personal im Notfall ohne Zeitverzug passend reagieren kann. Ich muss allerdings zugeben, dass ich in diesem Punkt nicht sehr vorbildlich bin.

Was ich immer dabei habe, ist mein Personalausweis oder Führerschein, damit ich im Notfall zu identifizieren bin - und natürlich meinen Hausschlüssel, damit ich bei der Rückkehr nach Hause keine böse Überraschung erlebe.

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