Was wir auf der Radtour dabei haben

Smartphone / Handy mit sportlich-radeln.de-Website im Display

Losgefahren, ein paar Kilometer geschafft - plötzlich ein Platter. Gut, dass wir eine Luftpumpe dabei haben. Schade, dass wir nicht an den Ersatzschlauch gedacht haben. Der platte Schlauch hat ein Loch. Soviel, wie er immer wieder verliert, können wir nicht nachpumpen. Was tun? Hilfe rufen! Aber wie? Leider haben wir heute vergessen, das Smartphone mitzunehmen, das wir sonst immer dabei haben. Da hinten, eine der letzten Telefonzellen im Ort, zwar schon reichlich angerostet, aber ein Apparat hängt noch drin.

Der Griff zur Jeans-Tache - da ist doch immer das Kleingeld drin. Dummerweise haben wir die Jeans aber nicht an, sondern die Radler-Hose. Also auch hier: Fehlanzeige!

Luftpumpe, Schlauch, Reifenheber

Um solchen Überraschungen vorzubeugen, haben wir immer ein bisschen 'was für den Notfall dabei, wenn wir mit dem Rennrad unterwegs sind. Die Luftpumpe ist Pflicht, ebenso ein Ersatz-Schlauch. Nebenbei bemerkt: Ein einziger Ersatz-Schlauch kann auch schon 'mal zu wenig sein. Die Erfahrung mussten wir auf einer Tour von Düren nach Köln und zurück machen.

Da hatten wir an unseren beiden Fahrrädern insgesamt drei Mal einen Platten. Straßenränder und vor allem Radwege sind - zumal in Großstädten - oft nur so mit Scherben und Split übersät. Glücklicherweise hatten wir an beiden Rädern eine Schlauchtasche mit intaktem Inhalt und außerdem noch einen Extra-Schlauch in der Trikot-Tasche.

Reifenheber haben wir ebenfalls auf unseren Rennrad-Ausfahrten dabei, damit im Pannenfall die Demontage problemlos klappt. Zwar sind zwei Reifenheber hierfür vollkommen ausreichend, aber die Teile sind aus Plastik und somit potenziell bruchgefährdet. Deswegen nehmen wir auch noch einen dritten Reifenheber mit.

Mini-Werkzeug, Handy, Geld

Auch ein Mini-Werkzeug mit Inbus-Schraubern in den gängigen Größen haben wir in der Trikot-Tasche, falls unterwegs 'mal etwas eingestellt oder nachgezogen werden muss. Das eingangs erwähnte Smartphone ist normalerweise natürlich auch immer an Bord. Im Fall eines Sturzes oder eines größeren Defekts am Rad können wir so Hilfe rufen. Das Smartphone packen wir zusammen mit einem kleineren Geldbetrag in Plastik, damit beides nicht nass wird (Schweiß, Regen...).

Informationen zur Person

Außerdem habe ich einen kleinen Zettel mit Namen und Rufnummern der wichtigsten Angehörigen dabei, damit diese in einem Notfall verständigt werden können. Zur Identitätsfeststellung nehme ich im Allgemeinen den Führerschein mit. Der hat gegenüber meinem "alten" Personalausweis den Vorteil, dass er etwas kleiner ist.

Ebenfalls kann es sinnvoll sein, Angaben zur Blutgruppe und ggf. zu anderen medizinischen Aspekten (z. B. Allergien usw.) mitzuführen, damit helfendes Personal im Notfall ohne Zeitverzug passend reagieren kann.

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